Als Erstes sollte der Kommunikations-Fahrplan erstellt werden. Er gibt einen Überblick über die zentralen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen bei der gesamten Wärmeplanung.

Starten Sie mit dem Kommunikations-Fahrplan
Während der Projektlaufzeit bilden Kommune, Planungsbüro und die Öffentlichkeitsarbeit ein Team. Der Beschluss der Kommune für die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung und die Beauftragung eines Projektbüros werden mit einer ersten Pressemeldung begleitet.
Das ist der Startschuss für die öffentliche Kommunikation. Sie umfasst Berichte, Ankündigungen zu Auftaktveranstaltung und der Ergebnispräsentation und eine Pressemittelung zum Abschluss der Wärmeplanung. Aber auch nach dem Abschluss des ersten Wärmeplans gibt es immer wieder Berichtsanlässe - etwa den Start der Arbeiten an einem Fernwärmenetz. Kommunale Wärmeplanung ist ein Prozess über viele Jahre.
Die folgenden Abschnitte geben Ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Phasen einer Bürgerbeteiligung. Vertiefende Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten (siehe Übersicht dieser Rubrik unten).

Der Kommunikations-Fahrplan aus Eschwege ist ein Beispiel, wie Sie eine Bürgerbeteiligung planen können. Sie sind daher frei, sich an anderen Kommunen zu orientieren oder selbst kreativ zu werden. Durch dialogische Beteiligungsformate (zum Beispiel Bürgerforen) können Bürgerinnen und Bürger noch enger einbezogen werden. Einen Muster-Ablaufplan für dialogische Verfahren finden Sie auf der Webseite der Servicestelle Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg. Ein Beispiel für dialogische Beteiligungsformate finden Sie in Köln.
Vorbereitungsphase
So starten Sie gut vorbereitet in die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern.
Durchführungsphase
Ab Beauftragung des Planungsbüros beziehungsweise mit Versenden der ersten Pressemitteilung beginnt die Durchführungsphase. Die Öffentlichkeitsarbeit zu Meilensteinen der kommunalen Wärmeplanung und Veranstaltungen sollte eng mit dem Planungsbüro abgestimmt werden.
Umsetzungsphase
Nach der Präsentation der Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung startet die Umsetzung und damit eine neue Phase der Bürgerbeteiligung.

Kommunikation aufrechterhalten
Lassen Sie die Kommunikation nach der Erstellung des ersten Wärmeplans nicht abreißen. Umsetzungsmaßnahmen sowie die vorgeschriebene Überprüfung der Wärmepläne sollten bei der Erstellung des Kommunikationskonzeptes mitgedacht werden. In der Rubrik Weg zur Umsetzung finden Sie erste Hinweise dazu.
Was Sie noch beachten sollten
Einfache Sprache für die Kommunikation wählen
Ein "Kanal" für die Fragen und Bedenken der Bürger bereitstellen
Auf häufige Fragen vorbereiten
Gesetzliche Vorgaben §§ 7 und 13 WPG
Materialkoffer
Dieser Materialkoffer hilft Ihnen bei der praktischen Umsetzung. Er enthält Muster-Vorlagen, -Abläufe und -Anschreiben zur Bürgerbeteiligung in der kommunalen Wärmeplanung.